bei Immundefekten. Eine der wichtigsten Entwicklungen ist die enorme Erweiterung unseres Wissens über genetische Ursachen und molekulare Mechanismen von Immundefekten. Heute kennen wir mehr als 600 verschiedene angeborene Krankheiten des Immunsystems, viele davon wurden erst vor wenigen Jahren neu entdeckt. Gleichzeitig ermöglichen moderne molekulargenetische Methoden und neue zielgerichtete Therapien eine wesentlich frühere Diagnose und individuellere Behandlung als noch vor einem Jahrzehnt. Das ist, was wir heute als Präzisionsmedizin bzw. personalisierte Medizin bezeichnen können. Wenn wir die molekulare Ursache einer Erkrankung kennen, können wir oftmals gezielt an der konkreten
molekularen Struktur der Krankheit therapeutisch eingreifen.
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Frau Univ.-Prof. Dr. Elisabeth Förster-Waldl ist an der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde der Medizinischen Universität, an der KA für Neonatologie, Pädiatrische Intensivmedizin und Neuropädiatrie tätig.
Ihr Schwerpunkt liegt bei der Behandlung von Pädiatrischen Patient:innen mit Primären und Sekundären Immundefekten sowie Krankheiten des Immunsystems. Sie war zwei Jahre lang Leiterin des CCII und hat dieses durch Ihre Arbeit stark geprägt und Bewußtsein für Immundefekte und immunmediierte Erkrankungen geschaffen.