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Gelenksrheuma ist "besiegbar"

Weltweit leidet etwa ein halbes Prozent der Menschen an rheumatoider Arthritis (chronische Polyarthritis). In den vergangenen 30 Jahren haben sich die Behandlungsmöglichkeiten drastisch verbessert. Ein Verschwinden der Symptome oder nur noch schwache Krankheitsaktivität sind bei 80 Prozent der Betroffenen erreichbar, haben vor kurzem führende Wiener Wissenschafter in einer Übersicht in der Zeitschrift der US-Ärztegesellschaft (JAMA) klargelegt.

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„Rheumatoide Arthritis (RA) ist eine chronische Autoimmunerkrankung, die Entzündungen und Zerstörung von Gelenksknorpel und angrenzendem Knochen verursacht und zu irreversibler Behinderung führen kann. Weltweit sind 0,53 Prozent der Erwachsenen, in den USA 0,74 Prozent der Erwachsenen von rheumatoider Arthritis betroffen“, schrieben der Wiener Rheumatologie-Pionier Univ.-Prof. Dr.med. Dr. h.c.mult. Josef Smolen und seine Co-Autoren.

Entscheidend sei das schnelle Erkennen der Erkrankung, so die Fachleute: „Eine frühzeitige Diagnose, idealerweise innerhalb von sechs Wochen nach Symptombeginn, ermöglicht den raschen Beginn einer Therapie mit krankheitsmodifizierenden Antirheumatika (DMARDs), welche die Entzündung hemmen und das Risiko einer Gelenkzerstörung verringern.“