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Der Grund, warum Frauen in der Gruppe der späten Diagnosen dennoch „nicht so aufpoppen“, ist, weil ein HIV-Test in der Schwangerschaft im Eltern-Kind-Pass enthalten ist. Ungefähr ein Viertel der Frauen, die mit HIV leben, haben ihre Diagnose in der Schwangerschaft erhalten. „Durch dieses Screening werden Frauen mit HIV, die aber noch keine Symptome einer HIV-Infektion haben, entdeckt“, betonte Assoc.-Prof. Priv.-Doz. Dr. Grabmeier-Pfistershammer von der Universitätsklinik für Dermatologie der MedUni Wien. „Aber wenn eine Frau aus dieser Lebensphase heraußen ist, dann hat sie wirklich keine sehr hohe Wahrscheinlichkeit, einen HIV-Test angeboten zu bekommen.“ Infizierte Frauen finden zudem weniger ebenfalls betroffene Frauen zum Reden, als beispielsweise homosexuelle Männer, erläuterte sie in dem vom Pharmaunternehmen Gilead initiierten Gespräch mit der APA. Am 4. September war Welttag der sexuellen Gesundheit.