Skip to main content English

Medikamentöse Therapien in der Rheumatologie bei eingeschränkter Nierenfunktion

Die chronische Nierenerkrankung (Chronic Kidney Disease, CKD) tritt bei rheumatologischen Patient:innen relativ häufig auf. Die Ursachen dafür sind entweder die Grunderkrankung selbst – etwa eine renale Vaskulitis, sekundäre Amyloidose oder Lupusnephritis –, Komorbiditäten wie Hypertonie und Diabetes mellitus oder Folgen der antirheumatischen Therapie. Vor und während einer antirheumatischen Therapie muss die Nierenfunktion daher in die therapeutischen Strategieüberlegungen miteinbezogen werden.

Hier lesen Sie den ganzen Artikel

Ao. Univ.-Prof. Dr. Clemens Scheinecker, MBA von der MedUni Wien, Innere Medizin III, KA für Rheumatologie beschäftigt sich in diesem Artikel intensiv mit Niereninsuffizienz und Pharmakokinetik, Nichtsteroidale Antirheumatika, Konventionelle synthetische DMARDs, JAK-Inhibitoren, Biologika und weiteren Therapiemethoden. 

Als Fazit hält er fest:
Eine eingeschränkte Nierenfunktion verändert nahezu jede Säule der antirheumatischen Pharmakotherapie – von NSAR über konventionelle und zielgerichtete Basistherapeutika bis zur Urikostatika- und Immunsuppressivatherapie bei Lupusnephritis. Eine sorgfältige Stadieneinteilung, eine kritische Substanzauswahl und eine engmaschige interdisziplinäre Betreuung zwischen Rheumatologie und Nephrologie sind daher unverzichtbar, um Wirksamkeit und Sicherheit in dieser vulnerablen Patientengruppe in Einklang zu bringen.