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Assoc. Prof. Priv.-Doz. Dr. Peter Mandl, PhD von der MedUni Wien, Innere Medizin III, KA für Rheumatologie erforscht Entzündliche Veränderungen - Gemäß den aktuellen Outcome-Measures-in-Rheumatology-(OMERACT-)Definitionenist Synovitis, eine häufige Krankheitsmanifestation diverser rheumatischer Erkrankungen, definiert als echoarme, synoviale Hypertrophie unabhängig vom Vorhandensein eines Gelenkergusses. Mithilfe von Power- oder Color-Doppler-Signalen kann eine intraartikuläre erhöhte Vaskularisierung, als Zeichen für Entzündungsaktivität, dargestellt werden. Zur Beurteilung der Synovitis wird das Global OMERACT-EULAR-Synovitis-Scoring-System verwendet, für das die semiquantitativen Scores für Grey-Scale (Graustufen) (synoviale Hypertrophie) und Doppler-Signal (Hypervaskularisierung) kombiniert werden. Den Empfehlungen der EULAR zufolge wird der Einsatz von Ultraschall bei rheumatoider Arthritis (RA) zur Diagnosestellung, Prognoseabschätzung, Therapiekontrolle sowie zur Beurteilung der Remission und Krankheitsschübe empfohlen. Eine wachsende Zahl von Studien zeigt, dass Ultraschall im Vergleich zur klinischen Gelenkuntersuchung eine höhere Sensitivität zum Nachweis von entzündlichen Veränderungen, einschließlich subklinischer Synovitis, besitzt. Insbesondere bei diagnostischer Unsicherheit oder zur objektiven Beurteilung des Therapieansprechens liefert der Ultraschall wertvolle ergänzende Informationen. Weiters zeigt sich, dass bei Patient:innen mit Begleiterkrankungen, die die Beurteilung erschweren, wie Adipositas und Fibromyalgie, die Einschätzung der entzündlichen Aktivität anhand klinischer Untersuchung oft schwierig ist. In diesen Fällen erweist sich Ultraschall als zuverlässige Methode, die tatsächliche entzündliche Aktivität zu erfassen.