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Wenn Kinder plötzlich Ängste, Tics und Zwänge entwickeln
PANDAS/PANS Diagnose- und Behandlungsrichtlinien
Die Benennung “Pediatric Acute-onset Neuropsychiatric Syndrome” (PANS) beschreibt die klinische Präsentation einer Untergruppe der im Kindesalter auftretenden Zwangsstörung. PANS kann auch eine Untergruppe der vermeidenden/restriktiven Essstörung sein.
PANS oder PANDAS sollten in Betracht gezogen werden, wenn Symptome von Zwangsstörungen, Esseinschränkungen oder Tics plötzlich eintreten und von anderen emotionalen und verhaltensbezogenen Veränderungen, häufigem Harndrang, motorischen Anomalien und/oder Veränderung der Handschrift begleitet werden.
PANS steht für “Pediatric Acute-onset Neuropsychiatric Syndrome” und umfasst alle Fälle einer Zwangsstörung mit plötzlichem Eintritt und/oder einer restriktiven Essstörung, begleitet von mindestens 2 komorbiden Symptomen, die nachstehend aufgeführt sind. Im Gegensatz zu PANDAS setzt PANS keine Streptokokkeninfektion voraus. Während PANS klinisch diagnostiziert wird, wird angenommen, dass das Syndrom das Ergebnis einer Immunreaktion auf eine von mehreren bakteriellen oder viralen Infektionen ist, die autoimmune Antikörper erzeugen, welche das Gehirn beeinflussen. Die bakteriellen oder viralen Infektionen umfassen unter anderem Streptokokken, Mycoplasma-Pneumonie, Influenza, Infektionen der oberen Atemwege und Sinusitis. Auch psychosoziale Belastungen können die Symptome verschlimmern.
PANDAS ist eine Abkürzung für “Pediatric Autoimmune Neuropsychiatric Disorders Associated with Streptococcal infections”. Der Begriff wird verwendet, um eine Untergruppe von Kindern und Jugendlichen zu beschreiben, die nach einer Infektion mit Streptokokken der Gruppe A, wie beispielsweise “Halsentzündung”, plötzlich einen akuten Eintritt einer Zwangsstörung und/oder Tic-Störungen entwickeln. Dies wird typischerweise von zusätzlichen Symptomen begleitet, die auch bei PANS auftreten.
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